Einst und Jetzt

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historische Albe

Aus der Geschichte

Seit dem 4. Jahrhundert sind Paramente, also liturgische Bekleidung und schmückende Altartücher, belegt. Die textilen Kostbarkeiten dienen seit alters her der Verherrlichung Gottes. Äußerer Glanz und innerliche Haltung gehören zusammen. Kunst und Können für die äußerliche Schönheit der liturgischen Feier galten als Gottes-Dienst und bewahren bis heute eine würdevolle Aura. Aus dieser Tradition entstanden die textilen Werkstätten für die Paramentik.

 

 

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heutige Albe

Herstellen - Restaurieren

Schönheit und Würde der liturgischen Kleidung wird nicht durch eine Anhäufung von Schmuck und Verzierung erreicht , sondern durch die Auswahl des Stoffes und seiner Formen. Die Gewänder sind mit Bildern bzw. Symbolen geschmückt, die dem liturgischen Gebrauch und der Verkündigung dessen, was gefeiert wird, gerecht werden. Kostbare Materialien und wertvolle Handarbeit mit Gespür für Formen, Farben und Muster können die Verbindung von Tradition und Neuem verdeutlichen. Die Berücksichtigung liturgischer Normen ist dabei hilfreich. Schöpferisches Schaffen im Einklang mit Theologie und zeitgenössischer Kunst ist die Grundrichtung für die Herstellung und Restaurierung liturgischer Gewänder.