Bedeutung der Paramente

chi_rho Zu den Voraussetzungen gottesdienstlicher Feiern gehören neben liturgischen Geräten und Gefäßen auch liturgische Gewänder. Die Vielfalt der Dienste wird im Gottesdienst durch eine unterschiedliche liturgische Kleidung verdeutlicht. Sie soll auf die verschiedenen Funktionen derer, die einen besonderen Dienst versehen, hinweisen und zugleich den festlichen Charakter der liturgischen Feier hervorheben; auf Grund ihrer unterschiedlichen Schnitt- und Machart weisen sie besonders auf die Dienste von Diakon und Priester hin: Diakone tragen die Querstola und die Dalmatik, Priester die über beide Schulter herabhängende Stola und das Messgewand. In dieser Kleidung bedecken und verdecken sie die Individualität des Amtsträgers; sie bergen und verbergen den im Namen und Auftrag Christi handelnden Priester bzw. Diakon als „Privatperson". Die Zeichenhaftigkeit des gottesdienstlichen Gewandes liegt also in der Verhüllung und Enthüllung der Gegenwart Christi.